2010/09/01

DOOM METAL FRONT Zine #4 - 08/2010




Interviews: Patrick Walker, Magma Rise, Iron Man, Rituals Of The Oak, Wheel, Iron Hearse, Decayor, Mountain Witch, Radare, Frank & Jochen of DSR Festival, Felix of Dutch Doom Days

Live: Doom Shall Rise VII, Roadburn, Stoned From The Underground, Triumvirat Of Doom, Hell's Pleasure

Reviews: Absent/Minded, Aeon Aphelion, Avgrunden, Bretus, Brigantia, Brutus, Cathedral, Crowned In Earth, Doomdogs, Drone Throne, Ea, Echoes Of Yul, Fatum Elysum, Guantanamo Party Program, Head Of The Taurus, Karma To Burn, Keef, Magma Rise, Nomad Son, Omega Soul, On The Edge Of The NetherRealm, Ophis, Re123+, Shattered Hope, Stonebride, Suma, Sun For Miles, The Graviators, The Howling Void, Toad, Valhall, Wall, Wedding In Hades, Wheel, Wurms 


Extra: "Benelux" compilation feat. bands from Belgium, The Netherlands & Luxembourg!


cover artwork for compilation by David Csicsely


Track list:
01 Alkerdeel - De Bollaf
02 Beyond Belief - God Forsaken
03 Faal - Perpetual Solitude
04 Heavy Lord - Serpento
05 Hooded Priest - Well worth the dig
06 Izah - Finite Horizon
07 Maudlin - I'll cut - distant distortion
08 Merca - White Tongue
09 Morast - Tracking You Down (Alone With Your Fears)
10 Möse - Halfway To Nowhere - I Sleep With Demons
11 Officium Triste - No Hope
12 Ortega - Shipwrecked
13 Putrification - Shattered Vision
14 Santa Cruz - What is love (crystal meth boogie)
15 Sardonis - The Hollow
16 Sunneater ((O)) - Legion
17 Tekhton - Auric Revelations
18 The 11th Hour - In the Silent Grave
19 Toner Low - One

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Kap Tormentoso

Kap Tormentoso
Hirschstraße 27
Stuttgart
Deutschland
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2010/08/31

Black Sun Aeon - „Routa“

DCD-Album (Digipack)
Cyclone Empire 2010

Das die finnischen Winter lang und hart sind, ist ja ebenso bekannt wie die Tatsache, dass aus dem hohen Norden stammende Musiker über ein besonderes, anscheinend schon in die Wiege gelegtes Talent verfügen, ausgezeichnete Kompositionen zu kreieren. In gleichem Maße bestätigt werden diese beiden Fakten von Mastermind Tuomas Saukkonens (u.a. Before The Dawn) Soloprojekt BLACK SUN AEON, welches mit dem aktuellen Konzeptalbum eine musikalisch hochkarätige Hommage an diesen eindrucksvollen saisonalen Abschnitt offeriert. Laut eigener Aussage des von einer Fachjurie auf Platz zwei bei den „Finnish Metal Awards“ in der Rubrik „musician of the year“ gewählten Künstlers bot der „härteste Winter in Finnland seit mehr als 40 Jahren [...] die besten Voraussetzungen, mein erstes Themenalbum über diese dunkle, kalte und dennoch sehr schöne Jahreszeit zu schreiben [...]. Minus 40 Grad und 2 m hoher Schnee verschafft einem einen guten Eindruck, weshalb wir Finnen musikalisch ab und an etwas bedrückt und düster klingen [...].“ Derart geprägt und unter Einbezug illusterer Gastsongschreiber/-musiker wie Sami Lopakka (ex-Sentenced, KYPCK), Ville Seponpoika Sorvali (u.a. Moonsorrow), Mikko Heikkilä (clean Vocals – Sinamore) sowie Janica Lönn (weibliche Vocals – Lunar Path) wurde „Routa“, was übersetzt Bodenfrost bedeutet, über 2 CD´s ausgedehnt, auf denen Herr Saukkonen höchstpersönlich sämtliche Instrumente und Death Vocals einspielte bzw. einsang. Erstere trägt den Namen „Talviaamu“ (Wintermorgen) und vertont die „Schönheit der majestätischen Landschaft mit all dem Schnee, Eis den Winterwäldern und der aufgehenden Sonne [...], weshalb hier viele schöne Melodien, klare Gesänge und Melancholie das Bild bestimmen.“ Hierauf enthalten ist auch der Titeltrack, welchem aufgrund seiner Lyrics in Suomi besonderer Reiz eingehaucht wird. Silberling Nummer zwei trägt den Namen „Talviyö“ (Winternacht) „und ist kalt, dunkel, bedrohlich und genauso grausam wie eine finnische Winternacht.“ Die noch auf CD eins leicht wie Pulverschnee eingestreuten Keyboard-Teppiche verschwinden nun fast gänzlich aus der Soundlandschaft und auch der Klargesang minimiert sich anteilig. Insgesamt erzählen somit 14 Melodic Death/Doom/Dark Metal Songs über 1¼ Stunden die Geschichte des Winters und eröffnen einen weiten Blick ins eisige Weiß, den Anhänger von Bands wie Swallow The Sun, Saturnus oder Daylight Dies riskieren sollten. (by Slowmas)

Bewertung: 8 von 10 Punkte

Doom Division

Genre: Sludge, Southern Rock
Origin: Stuttgart, Germany
www.myspace.com/doomdivision

Dust

Genre: Sludge, Stoner, Psychedelic
Origin: Bielefeld, Germany
www.myspace.com/dustdoom

2010/08/30

Solitude Productions presents...

SP. 037-10 Stoned Jesus "First Communion"
(release date 30.08.2010)

SP. 038-10 Revelations Of Rain "Emanation of Hatred"
(release date 12.09.2010)

SP. 039-10 Astral Sleep "Angel"
(release date 12.09.2010)

BMM. 034-10 Letargy Dream "Heliopolis"
(release date 30.08.2010)

BMM. 035-10 Cebren-Khal "A Mass Of Despair"
(release date 30.08.2010)

BMM. 036-10 Sideris Noctem "Wait Till The Time Is R.I.P."
(release date 30.08.2010)

BMM. 037-10 Floodstain "Slave To The Self Feeding Machine"
(release date 12.09.2010)

BMM. 038-10 Benighted In Sodom "Hybrid Parasite Evangelistica"
(release date 12.09.2010)









Solitude Prod - Russian Doom Metal Label
http://www.solitude-prod.com
http://www.myspace.com/solitudeprod
http://www.myspace.com/badmoodman
http://www.last.fm/label/Solitude+Prod
http://www.last.fm/label/BadMoodMan+Music

2010/08/29

Ophis

Genre: Death Doom
Origin: Hamburg, Germany
www.myspace.com/ophisdoom
www.ophisdoom.de

Ophis - „Withered Shades“

CD-Album
Solitude Productions 2010
www.myspace.com/ophisdoom

Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Routine und handwerklichem Geschick die vier Hamburger Jungs von OPHIS ihren brachialen Death Doom Sound auf ihrem nunmehr zweiten Komplettalbum „Withered Shades“ zelebrieren. In fast schon gewohnter Qualität quellen diesmal die fünf Songs „The Halls of Sorrow“, „Suffering is a Virtue“, „Earth Expired“, „Necrotic Reflection“ und „Halo of Worms“ bitterböse aus den den Boxen. Der morbiden, bereits aus den Titelnamen ableitbaren, Anziehungskraft wird über die gesamte Spieldauer der wirklich großartig arrangierten und viele interessante Wendungen enthaltenden Stücke jederzeit genüge getan. Über allem thronen dabei erneut enorm diabolische Vocals, bei deren Klang sich wahrlich die Hölle auftut und welche den Hörer erbarmungslos aus zum nachdenklichen Innehalten verführenden Passagen schmettern. Sporadisch beigemischte Samples wie eisig heulender Wind oder wunderbar makaberes Schweinegequieke verfeinern darüber hinaus die tödliche Tonkunst, welche von dem silbrig glänzenden Verfalls-Cover-Artwork adäquat umhüllt wird. Mit diesem noch für 2010 auch als Vinylpressung geplanten Gesamtpaket hat der Hansestadt Vierer die Genre-Messlatte beeindruckend hoch gelegt und seinen Status als eine der ersten deutschen Todes-Doom Adressen mit internationalem Format weiter verfestigt. Einfach nur STARK! (by Slowmas)

Bewertung: 9 von 10 Punkte

Fatum Elisum - „Fatum Elisum“

CD-Album
Aesthetic Death 2009
www.myspace.com/fatumelisum

Von einer kleinen Reise durch Frankreich und Belgien im März diesen Jahres, konnte ich mir neben vielen schönen Eindrücken auch einige äußerst interessante metallische Tonträger von neu gewonnen französischen Freunden mitbringen. Darunter u.a. der aktuelle Silberling der im architektonisch beeindruckenden Rouen anssässigen FATUM ELISUM. Das selbstbetitelte Werk wurde mir von Sänger EndE bei unserem Halt in der „Stadt der hundert Kirchtürme“ zugesteckt und nach ersten positiven Höreindrücken auf der Autobahn im heimischen CD-Player genaustens belauscht. Und um es gleich vorweg zu nehmen, der Import dieses Albums war äußerst lohnenswert und notwendig um meinen Bedarf an düsterster Doomkunst zu befriedigen. Gerahmt wird die gut 54 minütige und 2009 vom britischen Label Aesthetic Death wiederveröffentlichte Scheibe vom beschwörenden Intro „Eli Eli“ und dem absolutes Elend und Trauer erzeugenden Outro „Lama Sabachthani“. Dazwischen befinden sich vier Death Doom Kompositionen deren zu tiefst verzweifelte und depressive Ausrichtung durch suizidale Black Metal Anleihen Verstärkung erfährt. Die bedrohlich dunkle Instrumentalisierung ist beeindruckend mit variablen Gesangsdetails des wirklich talentierten und eben schon erwähnten Frontmannes EndE gepaart. Sein stimmliches Repertoire reicht dabei u.a. von sakral anmutenden Clean- und klassischen Deathvocals über gepeinigtes Stöhnen und Röcheln bis hin zu leidenden Hustlauten, welche die allgegenwärtige Nähe zum Tode lebendig aufzeigen. Als songspezifische Highlights sind besonders das, die Untergangsatmosphäre geringfügig auflockernde, Gitarrensolo gegen Ende des überragenden Titels „Phantom“ und der catchy Refrain sowie die in altfranzösisch gesprochenen Zeilen in „Dancer Of Spirals“ hervorzuheben. Wie schon gesagt, ein wirklich feines Debut also, welches gespannt auf mehr macht und sich auch weit über die Landesgrenzen hinaus behaupten kann! (by Slowmas)

Bewertung: 8 von 10 Punkte

Distant

Genre: Traditional Doom, Southern Rock, Stoner
Origin: Zschopau, Germany
www.myspace.com/distantdoom